Barrierefrei wohnen: Lohnt sich dies in jungen Jahren bereits?

Barrierefrei wohnen: Meine Tipps

Ich möchte in Zukunft ein Haus bauen und eines ist sicher, es wird garantiert ein Bungalow werden. Ich stelle mir regelmässig die Frage, warum die Menschen nicht gleich von Anfang an auf flache Häuser setzen. Schließlich ist ein Stock immer mit Herausforderungen verbunden. Man muss den Wäschekorb nach oben schleppen, die Treppen absaugen und aufwischen. Sind Kinder im Haus, muss man die Treppen absichern und die Kinder davor schützen, dass diese nicht abwärts fallen. Bereits in jungen Jahren kann es passieren, dass man Knieprobleme oder einen Gipsfuss hat. Nicht ausmalbar, welch Herausforderung dies ist, wenn man immer nach oben steigen muss. Ein Bungalow hat von Anfang an einen Nutzen und dies ist gut so.

Ich plane von Anfang an alles ein, somit erspare ich mir in Zukunft unnötige Arbeiten

Warum nicht von Anfang an eine Rampe bauen, breite Türen und barrierefreie Zugänge? Wer benötigt Stufen im Wohnzimmer? Ich nicht – mein Haus ist nicht nur für mein altes ich positiv, auch kann ich älteren Besuch empfangen. Die eigenen Eltern werden sich auch einmal freuen, wenn sie mich barrierefrei besuchen können und zum Beispiel auf die Enkel aufpassen. Nebenbei plane ich noch extra Zimmer ein, wo beispielsweise eine Hauskrankenschwester wohnen könnte. Benötigt man im Alter eine Pflege, muss diese in einem Zimmer schlafen, wenn es sich um eine 24 Stunden Kraft handelt. Auch daran denke ich von Anfang an. Zudem gibt es bei mir noch weitere Zimmer, weil ich mir überlegte, irgendwann eine Alten-WG zu gründen. Man kann soviel vorbereiten für später und irgendwann kommt die Zeit, wo man nicht mehr so gut gehen kann. Auch wenn ich 110 werde, ich glaube in dem Alter habe ich keine Lust mehr auf den 1. Stock. Je mehr man sich in jungen Jahren darum kümmert, desto weniger Stress hat man später.

Denkt beim Hausbauen nicht nur ans Design und Jetzt – denkt an später und an alle Möglichkeiten

Ein Rollstuhl ist nicht nur im Alter notwendig, leider kommt es ab und an zu Unfällen, wo man vielleicht in einem Rollstuhl sitzen muss. Selbst ein grippaler Effekt ist nicht lustig, wenn sich das Bad im 1. Obergeschoss befindet und die Küche gefühlte 1 km weit weg ist. Die Menschen denken immer nur an das Design und nicht an den praktischen Nutzen. Ich wiege alle Möglichkeiten ab und erspare mir somit Stress im Alltag. Zum Beispiel lass ich einen Saugrobotor im Wohnzimmer arbeiten. Aus diesem Grund gibt es kaum Dinge, die am Boden stehen und keine Winkel und Ecken, wo dieser nicht hingelangt. Vorher über bestimmte Dinge nachdenken macht Spaß für Jetzt und später. Vielleicht könnt ihr mit meinen Tricks ja etwas anfangen

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